Ablaufplan des Plädierwettbewerbs

  • Wie genau läuft der Wettbewerb ab?

Der Wettbewerb stellt einen frühen ersten Termin des Münchner Verfahrens nach. Jeweils zwei Plädierende treten vor einer Kammer gegeneinander ein. Die Plädierenden vertreten jeweils Kläger- und Beklagtenseite. Eine Einführung durch das Gericht findet nicht statt.

  1. Vorbereitung

Die Teilnehmenden erhalten am Montag, 25.10.2021, die Sachverhaltsangabe. Gleichzeitig erfahren sie, ob sie die Kläger- oder Beklagtenseite vertret

 

Kammer 1

Kammer 2

9.00 – 9.30

Anmeldung 1 – Anm. 2

Plädoyer 1

Anmeldung 3 – Anm. 4

Plädoyer 1

9.45 – 10.15

Anmeldung 1 – Anm. 2

Plädoyer 2

Anmeldung 3 – Anm. 4

Plädoyer 2

10.30 – 11.00

Anmeldung 5 – Anm. 6

Plädoyer 1

Anmeldung 7 – Anm. 8

Plädoyer 1

11.15 – 11.45

Anmeldung 5 – Anm. 6

Plädoyer 2

Anmeldung 7 – Anm. 8

Plädoyer 2

 

Mittagspause bis 13 Uhr

 

13.00 – 13.30

Anmeldung 9 – Anm. 10

Plädoyer 1

Anmeldung 11 – Anm. 12

Plädoyer 1

13.45 – 14.15

Anmeldung 9 – Anm. 10

Plädoyer 2

Anmeldung 11 – Anm. 12

Plädoyer 2

14.30 – 15.00

Anmeldung 13 – Anm. 14

Plädoyer 1

Anmeldung 15 – Anm. 16

Plädoyer 1

15.15 – 15.45

Anmeldung 13 – Anm. 14

Plädoyer 2

Anmeldung 15 – Anm. 16

Plädoyer 2

 

Beratungen, Ermittlung der Finalteilnehmenden 

 

16.30

Begrüßung aller Teilnehmenden 

Bekanntgabe der Finalteilnehmenden 

17.15 – 18.30

Finale

 

en, für wann und in welchem Saal ihr Plädoyer vorgesehen ist, und gegen wen sie antreten werden. Auf Basis der Sachverhaltsangabe  bereiten die Teilnehmenden selbständig ein mündlich zu haltendes Plädoyer vor. Rücksprachen zur Technik zur Vorbereitung des Plädoyers sind erlaubt. Schriftliche Arbeiten werden nicht eingereicht. 

2. Plädoyers

a. Die Plädoyers werden am 21.11.2021 vorgetragen. Der zeitliche Ablauf am 21.11.2021 ist bislang wie folgt geplant:

Änderungen können sich aus organisatorischen Gründen ergeben, insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie.

b. Die Klägerseite beginnt mit ihrem Plädoyer. Anschließend erwidert die Beklagtenseite. Beide Seiten dürfen replizieren bzw. duplizieren. Die Kammer darf jederzeit Zwischenfragen stellen. Insgesamt (für Plädoyer und Replik/ Duplik) haben die Teilnehmenden eine Redezeit von 25 Minuten. Die Einhaltung der Redezeit wird von der Kammer überwacht. Auf Antrag können weitere zwei Minuten Redezeit zugesprochen werden. 

Die Teilnehmenden dürfen optional kurze (maximal zwei Seiten umfassende) Handouts zu dem Termin mitbringen, um den mündlichen Vortrag zu unterstützen. 

3. Bewertung

Die Kammern bewerten die Leistungen der Teilnehmenden eigenständig mit 0 bis 100 Punkten. In die Bewertung dürfen u.a. folgende Aspekte einfließen:

– Überzeugungskraft der materiellrechtlichen Argumente der plädierenden Teilnehmenden

– Überzeugungskraft der Darstellung technischer Aspekte bei Auslegungs- und Verletzungsdiskussion

– Aufbau und Struktur des Plädoyers

– rhetorische Überzeugungskraft des Plädoyers

– Reaktion des Teilnehmenden auf Fragen der Kammer. 

Bei Auftritt eines Teams wird die Leistung des Teams insgesamt bewertet. 

4. Finale

Im Anschluss an die Durchführung aller Plädoyers wird öffentlich im Beisein aller interessierter Teilnehmenden bekannt gegeben, welche Teilnehmenden auf Kläger- und Beklagtenseite die jeweils höchste Punktzahl erzielt haben (Finalteilnehmende). Auch die Platzierung der anderen Teilnehmenden, die hierzu im Vorfeld ihr Einverständnis erklärt haben, wird bekannt gegeben. Die Platzierung kann im Übrigen bei dem Organisationsteam erfragt werden.   

Sofern eine öffentliche Bekanntgabe im Beisein aller Teilnehmenden wegen des Pandemiegeschehens nicht möglich ist, wird das Organisationsteam die Bekanntgabe per Mail vornehmen. 

Die Finalteilnehmenden dürfen im Anschluss an die Bekanntgabe vor einem Finalpanel nochmals plädieren. Das Finalpanel besteht aus VRi‘inOLG Voß, VRiLG Dr. Zigann und RA Haft. 

Erzielen zwei oder mehr Einzel-Teilnehmende/ Teams auf Kläger- oder Beklagtenseite die gleiche höchste Punktzahl, stellen sich die Einzel-Teilnehmenden oder Teams mit gleicher Punktzahl einer Eingangsbefragung durch das Finalpanel. Hiernach entscheidet das Finalpanel, welcher Einzel-Teilnehmende oder welches Team im Finale antreten darf. 

7. Das Finale ist grundsätzlich öffentlich, soweit das Pandemiegeschehen dies erlaubt. Die übrigen Einzel-Teilnehmenden und Teams dürfen dem Finale ebenfalls beiwohnen, sofern das Pandemiegeschehen dies erlaubt. 

8. Das Finalpanel bestimmt nach den oben genannten Grundsätzen, wer von den Finalteilnehmenden obsiegt. Die obsiegende Seite erhält eine Urkunde, wird auf der Homepage des Munich IPDR Forums genannt und wird eingeladen, bei weiteren Veranstaltungen des Munich IPDR Forums mitzuwirken.   

9. Die Finalteilnehmenden werden im Anschluss an den Wettbewerb zu einem gemeinsamen Abendessen eingeladen, sofern das Pandemiegeschehen ein solches erlaubt. Die übrigen Teilnehmenden dürfen auf eigene Kosten ebenfalls an dem Abendessen teilnehmen. 

Anmeldung zum Plädierwettbewerb am 21. November 2021 im Landgericht München I

Teilnehmen dürfen einzelne Personen oder Teams. Ein Team darf aus maximal zwei Personen bestehen.

Als Einzel-Teilnehmende dürfen Mitglieder der Rechtsanwaltschaft mit Zulassung in der Bundesrepublik Deutschland auftreten. In einem Team dürfen zwei Mitglieder der Rechtsanwaltschaft mit Zulassung in der Bundesrepublik Deutschland oder ein Mitglied der Rechtsanwaltschaft und ein Mitglied der Patentanwaltschaft, beide mit Zulassung in der Bundesrepublik Deutschland, auftreten. Die Teilnehmenden sollen noch nicht die Partnerebene erreicht haben.

Etwaige Kosten der Teilnehmenden werden nicht erstattet. Die Anreise und Unterkunft muss von den Teilnehmenden selbst organisiert werden. 

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